Südwärts nach Finse

Skarvheimen / Aurlandsdalen – Etappe 4/4 Sa., 05.09 Bjordalsbu Ab 7 Uhr wachte ich mehrmals auf. Die Zeit, zu der ich ansonsten aufstehe. Ich versuche weiter zu schlafen, aber kurz nach 8 Uhr stehe ich schließlich auf. Der Morgen startet langsam, der Tag von gestern steckt mir in den Knochen. Erst mal bringe ich die […]

Südwärts nach Skarvheimen

Ich sehe wieder Berge mit Schnee. Der Blick zurück ist schön. Die Sonne scheint zum Glück immer noch und trocknet meine Sachen ein bisschen. Sie wandert mehr und mehr in den Westen. — Ich freue mich sehr über die Sonne, die mir entgegen lächelt, während ich das Geröll höher und höher klettere. Sie wärmt und trocknet mich. Die letzten Tage waren sehr grau, nass und eher dunkel. — Ich fühle mich wohl hier oben: Ich muss nicht mehr durchs Unterholz wandern, werde nicht mehr von Insekten geplagt und habe einen wahnsinnig guten Ausblick. Gerade gucke ich auf einen See und viele viele Berge. Und die Sonne scheint :-) — Verrückt, wie wohl ich mich hier fühle. …

Westwärts nach Fannaråki

Es ist noch dunkel. Der Lichtkegel meiner Kopflampe scheint auf den Boden. — Es ist kurz nach 5 Uhr, mein Körper glüht vor Hitze, mein Kopf ist höchst konzentriert, um den Weg zu finden und im Dunklen nicht hinzufallen. — Es wird langsam Tag. Über jeden Meter, der nicht bergab geht, freue ich mich.— Die Träger des Rucksacks schneiden sich (gefühlt) in mein Fleisch. Es schmerzt, aber schnellen Schrittes gehe ich voran. — Eine Stunde früher …

Hike equipment for one month

Since some friends questioned me about my equipment and it’s also good for me to write it down for the next time, here is the report about my equipment. But let’s start at the beginning: I was hiking for one month in the middle of Norway from cabin to cabin. I started hiking in the […]

Nordwärts zum Sognefjord

Vom Bahnhof an ging es hoch, hoch. Es war schwer mit dem vielen Gepäck und untrainiert. Ich sagte mir mehrmals “Weiter, du willst nicht erst Weihnachten ankommen”. […]. Sobald ich nach etlichen hunderten Metern oben angekommen war, waren die Strapazen sofort vergessen und ich wurde mit einem großartigen Blick auf das Tal von Voss mit seinem See und den schnee­be­deckten Gipfel auf der anderen Seite belohnt. Ich wollte gar keine Pause machen, ich wollte sofort weiter wandern und kam schnell voran. …